Rolf Tarneden

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Rechtsanwalt

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Patrick Inhestern

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Horst-Oliver Buschmann

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In einem Verfahren zum WS 2017/2018 hat eine Mandantin nach einer Studienplatzklage einen Studienplatz im Bachelor-Studiengang Psychologie an der Humboldt-Universität Berlin erhalten. Im Wege eines Vergleiches erhielt der Mandant den Studienplatz. Damit ist für die Mandantin ein Traum in Erfüllung gegangen: Denn der Studienort Berlin ist sicher einer der attraktivsten bundesweit. Viele weitere Informationen zum Thema Studienplatzklage finden Sie auf unserer Homepage. Vertrauen Sie auf mehr als 15 Jahre Berufserfahrung.

+++ Bescheid von Uni Duisburg Essen über endgültiges Nichtbestehen aufgehoben +++

In dem Fall hatte der Mandant einen Bescheid über das endgültige Nichtbestehen einer Prüfung und damit das Ende seines Studienganges erhalten. Die Prüfung, die im Streit stand, war eine mündliche Prüfung. Wir wandten u.a. ein, dass in der Prüfung eine Art "Vorfrage" erfolgte: Wer die Vorfrage beantworten konnte, kam zum Prüfungsgespräch. Wer die Vorfrage nicht beantworten konnte, war sogleich durchgefallen. Dem traten wir entgegen mit dem Argument, dass die letztere Variante den Anforderungen an eine mündliche Prüfung nicht genügt. Denn in einer mündlichen Prüfung muss der Prüfling die Möglichkeit haben, sich mehreren Fragen zu stellen. Scheitert er bereits an der Vorfrage, wird sein Wissensstand nicht repräsentativ abgeprüft. Der Fall ging vor Gericht, Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, Az.: 4 K 5248/17. Die Universität hat im Verfahren dann den angefochtenen Bescheid über das endgültige Nichtbestehen aufgehoben. Der Mandant kann daher zur Wiederholung der Prüfung antreten. Viele weitere Informationen zum Prüfungsrecht finden Sie hier auf unserer homepage.

In dem Verfahren (aus dem Jahr 2017) hatte der Mandant einen Zulassungsbescheid des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) für den Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik (Bachelor). Dieser war mit der Auflage versehen, dass vor Studienaufnahme die Deutschkenntnisse auf dem Niveau C2 nachzuweisen waren. Mit dem Nachweis der Sprachkenntnisse erfüllte der Mandant die Voraussetzungen des Rechtsanspruches auf Erteilung eines Visums zu Studienwecken der Art. 7, 11 Richtlinie (EU) 2016/801 i.V.m. § 16 Abs. 1 AufenthG. Davon war im Rahmen der Remonstration auch die Deutschen Botschaft überzeugt und erteilte dem Mandanten das begehrte Visum. Für den Mandanten bedeutet das Visum den Zugang zu einem Studium in Deutschland, einem der begehrtesten Studienorte weltweit. Weitere Informationen dazu finden Sie auch hier auf unserem Beitrag dazu.

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf (Az.: 15 Nc 62/17) hatte u.a. über unsere Klage auf Master Psychologie zu entscheiden. Das Gericht äußerte massive Bedenken an der von der Universiät vorgelegten Kapazitätsberechnung. In der Konsequenz erteilte die Universität Wuppertal dem Mandanten die begehrte Zulassung zum Wunschstudium. Ein weiteres Beispiel dafür, dass die Klage den Weg zum Wunschstudium freimachen kann.

Zum WS 2017/2018 wurden 3 weitere Studienplätze für Psychologie Bachelor an der Universität Göttingen zugesprochen. Hintergrund war ein Gerichtsbeschluss des Verwaltungsgerichtes Göttingen (Aktenzeichen: 8 C 198/17 u.a.), in dem das Gericht darauf erkannt hat, dass die Kapazität zu niedrig besetzt war. Die 3 Studienplätze wurden mit gleicher Chance unter den Klägern verlost. Haben Sie auch Interesse an einer Klage. Informieren Sie sich auf unserer Homepage und nehmen Sie bei Interesse Kontakt zu uns auf.

Das Verwaltungsgericht Hannover hat mit Beschluss vom 14.12.2016 die Verlosung weiterer 18 Studienplätze zum WS 16/17 angeordnet. Hintergrund war die Annahme, dass im Eilverfahren § 17 Abs. 2 Nds. KapVO als nichtig angesehen wurde. Das Gericht erachtete sodann einen Sicherheitszuschlag von 7,5 % der bisherigen Studienplätze für angemessen. Viele weitere Informationen zum Thema Studienplatzklage Medizin finden Sie hier in meinem Fachbeitrag dazu.

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