Studienplatzklage Uni Mainz Humanmedizin: 7 weitere Studienplätze WS 15/16

Rechtsanwalt Rolf Tarneden

Die Uni Mainz wurde vom Verwaltungsgericht in Mainz (15 L 731/15. MZ u..a.) verurteilt, zum WS 15/16 weitere 7 Studienplätze mit gleicher Chance zu vergeben. Das Gericht hatte entschieden, dass die 7 weiteren Studienplätze unter den Bewerbern mit gleicher Chance verlost werden. Studienplatzklagen gegen die Uni Mainz sind bis Vorlesungsbeginn möglich. Eine Studienplatzklage ist auch dann möglich, wenn Sie die Uni Mainz bei der Stiftung für Hochschulzulassung nicht angegeben haben. Bei Interesse setzen Sie sich gern mit mir in Verbindung.


Studienplatzklage Uni Marburg Humanmedizin: 4 weitere Studienplätze WS 15/16

Rechtsanwalt Rolf Tarneden

Das Verwaltungsgericht Gießen (Az.: 1 L 4292/15.MM. W5) hat in seiner Entscheidung vom 21.03.2016 entschieden, dass 4 weitere Studienplätze Humanmedizin unter den Antragstellern mit gleicher Chance verlost werden. Wichtig: Voraussetzung für eine Klage in Marburg ist, dass der Studienplatzkläger sein Verfahren bis 01.09. (Ausschlussfrist) eingeleitet hat. Voraussetzung ist ferner, dass sich der Studienbewerber bei der Stiftung für Hochschulzulassung direkt für die Uni Marburg beworben hat (Rangplatz egal). Viele weitere Infos rund um das Thema Studienplatzklage finden Sie hier auf unserer homepage.


Studienplatzklage Uni Saarland: 10 weitere Studienplätze WS 15/16

Rechtsanwalt Rolf Tarneden

In dem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht des Saarlandes (Az.: 1 L 1058/15 NC u.a.) kamen 10 weitere Studienplätze für Humanmedizin zum WS 15/16 hinzu. Dazu schlossen die Beteiligten in dem Verfahren einen Vergleich. Die 10 Studienplätze wurden mit gleicher Chance unter den Antragstellern verlost. Viele weitere Infos rund um das Thema Studienplatzklage finden Sie hier in meinem Ratgeber zu den Studienplatzklagen bei Humanmedizin


Studienplatzklage Leibniz Uni Hannover WiWi: 1 weiterer Studienplatz WS 15/16

Rechtsanwalt Rolf Tarneden

Erfolgreiche Studienplatzklage für WiWi (Wirtschaftswissenschaften) - Bachelor - zum WS 15/16 gegen die Leibniz-Universität Hannover: Der Antragsteller erhielt am Ende des Verfahrens (VG Hannover Az.: 8 C 5271/15). Der Kläger erhielt einen Studienplatz für das erste Fachsemester.

Wichtig: Die Chancen einer solchen Studienplatzklage sind unabhängig von Note und Wartezeit.

Im Fall konnte der Bewerber viel Wartezeit ersparen.

Haben Sie auch Interesse an einer Studienplatzklage WiWi? Dann finden Sie hier dazu viele weitere nützliche Infos.


Auslands-BAföG Frankreich: Keine Anrechnung von französischem Wohngeld

Rechtsanwalt Rolf Tarneden

+++ hohe BAföG-Nachzahlung für BAföG-Bezieher in Frankreich möglich +++ bundesweit zuständiges Studentenwerk Kreisverwaltung Mainz Bingen +++

Das Oberverwaltungsgericht Koblenz hat in einem Urteil vom 03.03.2016 – Aktenzeichen 7 A 10626/15.OVG – entschieden, dass einem in Frankreich studierenden BAföG-Bezieher das von der französischen Familienkasse gezahlte Wohngeld nicht als Einkommen anzurechnen ist.

In einem von mir vertretenen Fall ging es um 211 €: so hoch war das französische Wohngeld monatlich. Der Mandant konnte sich also über eine Nachzahlung von 211 € x 12 Monate = 2.532,00 € freuen.

Das Gericht begründet seine Entscheidung damit, dass das von der französischen Familienkasse gezahlte Wohngeld unabhängig von einer Ausbildung allgemein zur Unterstützung von Menschen mit geringem Einkommen zur Erlangung angemessenen Wohnraums erbracht wird und deshalb keine auf das BAföG anzurechnende Ausbildungsbeihilfe darstellt.

Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen ist für Studierende, die in Frankreich ein Studium absolvieren, das zuständige Amt für Ausbildungsförderung.

Sollte die Kreisverwaltung Mainz-Bingen in der Vergangenheit französisches Wohngeld auf die Ausbildungsförderung angerechnet haben - wovon auszugehen ist - besteht die Möglichkeit, unter Verweis auf die Entscheidung des OVG Koblenz nachträglich mehr Ausbildungsförderung zu erhalten.

Wichtig: Sie können die Wohngelderstattung auch rückwirkend geltend machen.


DER SPIEGEL : 14579 Studienplätze im WS 14/15 unbesetzt !

Rechtsanwalt Rolf Tarneden

TAUSENDE STUDIENPLÄTZE UNGENUTZT +++ DER SPIEGEL BERICHTET +++

DER SPIEGEL berichtet, dass 14579 Studienplätze im WS 14/15 ungenutzt blieben. Und das Fächern, die durch NC-Regelungen zulassungsbeschränkt sind! In dem Beitrag wird ausgeführt, dass die Zahl tatsächlich vermutlich noch höher ausfällt, weil nicht alle Bundesländer Angaben zu unbesetzten Studienplätzen gemacht haben.

Der Befund, den DER SPIEGEL recherchiert hat, deckt sich mit unseren jahrelangen Prozesserfahrungen: Danach sind die Chancen (abhängig vom Fach) als gut bis sehr gut zu bezeichnen, mit einer Studienplatzklage Erfolg zu haben. Verklagte Hochschulen, die real in NC-Fächern unbesetzte Studienplätze haben, können einer Klage praktisch nichts entgegen setzen.



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